Erinnerungskiste

Beginn

1961

Bruno Petzke hat in den Jahren vor und um 1960 als Sportlehrer an der Graf-Wilhelm-Schule viele Mädchen und Jungen für die Leichtathletik gewinnen können und in der VT Bückeburg eine starke Mannschaft beisammengehabt. Ihm zu Ehren wurde später der „Bruno-Petzke-Gedächtnislauf“ ins Leben gerufen, der – vor drei Jahren wieder neu belebt – eine stetige Aufwärts-Entwicklung – was die Teilnehmerzahl betrifft – nimmt.

1962 -1965

Hatten wir in der VTB einige bemerkenswerte Sprinter und Mittelstrecken-Läufer ….u.a. Wolfgang Kumpf (links im Bild), daneben Hans Seegers, weiter an 4.Stelle Joachim Mützelfeld, dann Gernot Tille *)- unser „Sprint-Ass“- und ganz rechts Erich Döllner. Gernot Tille wurde nach seiner Bundeswehrzeit in Bad Eilsen und Bückeburg Sportlehrer an einer Privat-Schule (mit Internat) im Westerwald und hat mehrere Leitfäden (Bücher) für Sportler/innen in Bezug auf Sportverletzungen und deren Behandlung herausgegeben. Gernot denkt noch heute an die schöne Zeit bei uns in Bückeburg zurück und hält weiterhin Kontakt zu uns.

1981

Kam Werner Steinmann nach seinem Studium als Lehrer ans Gymnasium Adolfinum zurück und übernahm das Training befähigter Jugendlicher. Unter seiner Anleitung konnten u.a. Petra Grote (heute: Homeier), Susanne Walch und Thilo Zweigner ihre Leistungen erheblich steigern.  Das Gastspiel in seiner Heimatstadt war aber nur kurz. Werner Steinmann ist an die Uni Mainz zurückgekehrt und hat im Laufe der Jahre neben seiner Lehrtätigkeit als Prof. an der Uni auch unzählige Trainer aus aller Welt geschult. Lang, lang ist es her: Im Bückeburger Jahn-Stadion gab es noch eine Aschenbahn, auf der wir Bückeburger Leichtathleten von Bruno Petzke – Sportlehrer an der Graf-Wilhelm-Schule – trainiert wurden. Die Leichtathletik hatte zu der damaligen Zeit einen höheren Stellenwert als heute. Wir hatten einige tüchtige Sportlerinnen und Sportler unter uns. In Jahnstadion gab es z. B. auch Leichtathletik-Stadtmeisterschaften. Auch die Bundeswehr hat in der damaligen Zeit im Jahnstadion Leichtathletik-Sportfeste durchgeführt, an denen wir Zivilisten teilnehmen durften. Hinterher gab es in der Jägerkaserne auch einen Sportler-Ball, in dessen Verlauf auch die Sieger-Ehrung vorgenommen wurde.Auf dem Foto vorn v.l.n.r. Heinz Bövers, Jutta Schneider, Horst Tepperwien, Herbert Nötzel, Erich Döllner, Heini Meier, Karl-Heinz Ostermeier, Magda Schneider, Jürgen Klawitter. In der zweiten Reihe v.l.n.r. Nanny Wegener -Gasthaus „Zur Falle“-, Jürgen Garnhorst, Heinz Wilkening, Wilfried Lührmann und Reni Waltemathe -später verehelichte „Kilb“-.

 

1992

Gab es in Schaumburg-Lippe eine LG (Leichtathletik-Gemeinschaft) Schaumburg, um im Jugend- und Erwachsenen-Bereich auf Bezirks- und Landesebene in Mannschaftswettbewerben mit den großen Vereinen besser mitreden zu können. Das gelang dann auch, insbesondere bei den weiblichen Jugendlichen und den Frauen. LG-Kadertrainer war Kurt Winkelhake. Die LG Schaumburg ist so z. B. mit seiner Frauen-Mannschaft im Mindener Weser-Stadion mit neuem Kreisrekord in 49,40 Sek. Deutscher Amateurmeister geworden. Mit der sechstbesten Meldeleistung galt man keineswegs als favorisierte Mannschaft, doch perfekte Wechsel und vier starke Einzelrennen machten die Überraschung perfekt! Unser Schaumburger Quartet mit Melanie Hecht, Petra Plutta (jetzt Homeier), Katja Bohnhorst und Christiane Meyer wurde Deutscher Meister vor dem TuS Köln,der HSG Greifswald und der LG Bonn!!! Petra Homeier (damals Plutta) reihte zur damaligen Zeit ein Rekordergebnis ans andere. Die Zeitungen konnten ständig über neue Bestleistungen unserer Bückeburger Top-Athletin berichten: Sei es im Sprint,(100 m, 200 m, Hürdensprint) Hochsprung, Weitsprung, Dreisprung oder im 5-Kampf!